Bioladen Münster 

Studenten, Beamte und Bischof: Damit meinten nicht immer wohlmeinende Kritiker den Charakter der Stadt Münster hinreichend definiert zu haben. Doch auch und gerade diese Struktur hat das Entstehen von Bioläden in Münster begünstigt. Denn schon in den Siebziger Jahren entstanden hier erste Bioläden im studentischen Umfeld. Sowohl im Bahnhofsviertel als auch in anderen von Studenten stark frequentierten Vierteln wie im Kreuzviertel oder im Osten der Stadt gab es Miniläden mit einem unspektakulären und kleinen Angebot erster biologisch angebauter Produkte und kontrollierter Brotsorten.

Heute sind die Bioläden in Münster lange aus den Kinderschuhen heraus. Viele der inzwischen über 55.000 Studenten schwören auf das gewachsene biologische Angebot aus den Bioläden in Münster. Doch der Kundenkreis geht weit darüber hinaus. Denn das attraktive Umfeld dieser traditionsreichen und doch jungen Stadt verlockt viele Menschen, sich dauerhaft in Münster niederzulassen. Das umfangreiche Angebot von Bioläden in Münster trägt durchaus seinen Teil dazu bei.

Münster als Mittelpunkt einer ganzen Region

Das Oberzentrum Münster ist tatsächlich nie durch große Industrieansiedlungen bekannt geworden. Als Sitz des Regierungsbezirks Münster beherbergt die Stadt seit langem diverse zentrale Einrichtungen und Verwaltungen. Doch der Wandel macht gerade vor dieser schönen Stadt nicht Halt: Moderne Start-Ups entstehen hier immer wieder aus dem speziell geprägten Umfeld der Stadt. Doch es ist weiterhin nicht zu leugnen (Warum auch?): Das Stadtbild wird weiterhin stark durch die Universität und die Fachhochschulen geprägt.

Besonders deutlich wird das auch durch die intensive Nutzung eines modernen Verkehrsmittels, des Fahrrads. Schon lange, bevor andere Städte angefangen haben, den Fahrradverkehr zur Verhinderung des Verkehrskollaps zu fördern, war die intensive Nutzung des Rades in Münster schon gang und gäbe. Schon vor Jahrzehnten wurde die Promenade, die den alten Stadtmauern und Wallanlagen in zentraler Lage folgt, zur Fahrradstraße erklärt. Das erleichtert den gesunden und sparsamen Zugang zu den zahlreichen Instituten ungemein.

Das zunehmend internationale Publikum nimmt diesen Bonus gerne mit und reiht sich unter die Radfahrer ein. In den Bioläden in Münster finden die Kunden aus den verschiedensten Regionen auch Spezialitäten ihrer Länder, sei es für die bei uns so beliebte asiatische Küche oder auch mediterrane Tapas. Ebenso erleichtert die Fahrradstadt so den Einkauf in den Bioläden in Münster. Denn dort gibt es nicht nur alle Lebensmittel in Bioqualität. Auch die Genussmittel kommen nicht zu kurz. Denn immerhin stellt Münster eine der ersten Traditionsbrauereien, die Bier aus ökologisch angebauten Zutaten herstellt.

Westfalenmetropole im naturnahen Umfeld

Nach dem Einkauf in den Bioläden in Münster zieht es viele Münsteraner gerade im Frühling und Sommer in das Umland der Stadt. Denn wie in der Stadt gilt das alte Vorurteil nicht: Böse Zungen behaupteten mal, dass in Münster entweder die Glocken läuten oder es regnen würde. Das ist lange überholt. Sowohl in den städtischen Anlagen wie dem bekannten Aasee als auch im nahen Umland gibt es genauso viel Sonnenschein wie woanders. Dass die vielen Biohöfe in der Umgebung natürlich Regen brauchen, um all die köstlichen Produkte in die Bioläden in Münster zu bringen, liegt wohl auf der Hand. Doch es bleiben genug schöne Tage, um einen Ausflug in das Münsterland zu wagen. Ideal für einen Ausflug mit dem Fahrrad, hier „Leeze“ genannt, denn die Höhenunterschiede halten sich hier in engen Grenzen. Zahlreiche Fahrradstrecken und Wirtschaftswege stehen für ausgedehnte Fahrten zur Verfügung, so dass man auch mal die Lieferanten der Bioläden in Münster „live“ bei der Arbeit auf dem Feld und auf der Weide antreffen kann.